Rebecca

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Rebecca ist…
24 Jahre alt und absolviert ein Studium zur Primarlehrperson. Als grösstes Problem in der Schweiz nennt sie die allgemeine Intoleranz vieler Menschen. Diese führe zu grösseren Konflikten wie Diskriminierung, Gewalt oder Ausgrenzung. Auch für die Gleichstellung aller Menschen setzt sie sich ein und bezeichnet sich selbst als Feministin. Aber: Feminismus sei kein Feminismus, wenn er nur mittelschichtige bis reiche weisse Frauen anspreche und dabei einen grossen Teil der Bevölkerung vergisst. So verweist sie beispielsweise auf BIPoc und LQBTQ+ Menschen oder im Allgemeinen auf Personen, die sich nicht in gängigen Geschlechterrollen identifizieren.

Es ist ihr wichtig, in den Medien bald nicht mehr nur ein sozial vorgefertigtes Frauenbild zu sehen, sondern ein Vielfältiges. Einer ihrer Wünsche für die Zukunft ist es, dass jede Frau unabhängig leben kann und, dass Opfern von sexueller oder sexualisierter Gewalt endlich mehr Glauben geschenkt wird. Auch sie wurde schon im Kindesalter mit Catcalling und anderen diesbezüglich unangenehmen Situationen konfrontiert. Es habe sich angefühlt, als sei sie nur als Objekt gesehen worden. Auch unpassende Bemerkungen von Bekannten oder Familienmitglieder über ihre spätere Sexualität, wecken schlechte Erinnerungen. Rebecca wurde die Angst vor sexueller Belästigung schon als Kind mitgegeben. Es wurde ihr gesagt, was sie nicht anziehen darf oder nicht sagen darf, um keinen Mann zu provozieren. Diese verdrehte Anschauung von sexueller Belästigung will sie nicht mehr tolerieren.

Hör ihr zu:

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